Thrash Attack over Germany. Die Metal Battle-Finalisten aus Brasilien waren sehr engagiert und verbreiteten tolle Stimmung. Ihre Mischung aus Slayer und alten Sepultura mit Machine Head-Einschlag schien dem Publikum sehr gut zu gefallen, denn der Applaus wurde mit laufender Spielzeit frenetischer. TORTURE SQUAD hinterließen verbrannte Erde und waren sichtlich gerührt von den fantastischen Publikumsreaktionen. Die Spielzeit war zwar etwas knapp bemessen, aber vollkommen ausreichend um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Die Stakkato-artigen Gitarrensalven a la Annihilator frästen sich tief ins Unterbewusstsein. Einzig um von den völlig frickeligen Soloeinlagen, wie einst bei den legendären Death, überboten zu werden. Äußerst versierte Musiker die hier ihr Können aufblitzen ließen. Eine der technisch anspruchsvollsten Acts auf der W.E.T. Stage.
Stefan Belik
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