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Bio Es war Ende 1999 und die ganze Welt machte sich fürs Millennium bereit, überall auf der Welt freute man sich auf eine riesige Party.
Währenddessen saßen in Schweden fünf junge Männer, die durch ihr gemeinsames Interesse an einem Musikstil, den man gemeinhin als „Heavy Metal“ bezeichnet, zusammenkamen. In einem Herrenhaus sitzend, mit Blick auf die grausige Landschaft der alten Mine von Falun, kreierten sie den Klang und die Seele ihrer Musik. An den kältesten und dunkelsten Tagen des neuen Jahres wurden die ersten Songs in dem legendären Abyss Studio vom weltbekannten Studiokünstler Tommy Tägtgren verewigt und eins der Resultat war, dass das öffentliche Interesse an der Band rapide anstieg, es gipfelte im Sieg des größten Musikwettbewerbes in Nordeuropa. Nur als Test gedacht, brachte Sabaton eine Kompilation ihrer ersten Demosongs, genannt „Fist for Fight“, in einer limitierten Auflage von 600 Stück heraus. Innerhalb weniger Wochen war die CD vergriffen und die Männer beschlossen ihre Band auf die nächste Stufe zu bringen. Auf der Welle des Erfolgs reitend suchten sie nach einem Recordlabel, das gewillt war ihr Musik zu den Massen zu bringen. Ihr Ruf wurde aus vielen Ecken der Welt beantwortet und auch aus einem Land weit im Süden, wo die Versprechungen von Ruhm und Reichtum die Band anlockte und so wurde ihr erster Vertrag mit der italienischen „Underground Symphonie“ abgeschlossen. Also gingen Sabaton wieder ins Abyss Studio um ein neues Album aufzunehmen, das größtenteils aus überarbeiteten Aufnahmen der bekannten Songs von der „Fist for Fight“ Demo bestand, aber auch ein paar neue fanden Platz auf dem Debüt. Die Erwartungen der Band waren sehr hoch, zu sehen, wie ihren Fans das neue Album gefallen würde. Um das Interesse an der Band noch zu steigern, entschied Underground Symphonie die frühere Demo-CD „Fist for Fight“ für das europäische Publikum noch mal neu aufzunehmen. Damit sollte das neue Album, nun unter dem Namen „Metalizer“, noch mehr vorangebracht werden. „Fist for Fight“ hatte einen langsamen Start, doch die Rezensionen aus der Presse waren sehr gut und das Album wurde sehr hoch bewertet. Sehr zur Enttäuschung der Band und der Fans wurde das Debütalbum „Metalizer“ nie veröffentlicht. Die Jahre vergingen und man wartete, doch es sah so aus, als würde das Debüt niemals veröffentlicht werden, so dass die Band langsam den Glaube und die Hoffnung verloren. In ihrer tiefen Enttäuschung dachten die erbosten Bandmitglieder sogar daran, sich zu trennen, da sie soviel Zeit beim schreiben, aufnehmen und nun auch wartend verbracht hatten. Doch 2004 war eine Zeit, in der alles den Bach runter zu gehen schien, und Sabaton entschied sich, das Geschehene zu vergessen und einen neuen Start zu wagen. Für ein Wochenende waren sie wieder im Abyss Studio und das Ergebnis war eine Promo-CD, mit drei Titeln, namens „Panzer Battalion“. Der Vertrieb wurde weltweit in Angriff genommen und die guten Verkaufszahlen bestätigten, dass ihnen etwas wirklich Gutes gelungen war. Zu diesem Zeitpunkt waren Sabaton bei keinem Recordlabel untergebracht, denn sie wollten eine andere Taktik ausprobieren und gingen wieder ins Abyss Studio um neun weitere Songs aufzunehmen und sie bezahlten alle Kosten selbst. Das Ergebnis dieser Aktion war das Meisterstück „Primo Victoria“. Diese Konzept-CD behandelt Kriegsthemen und getreu dem lateinischen Namen, der soviel wie „der erste Sieg“ bedeutet, wurde sie zu einem Sieg für Sabaton und ebenso ein Tribut an die mutigen Soldaten, die 60 Jahre zuvor in der Normandie gelandet sind. Die Labels, die schon früher Interesse an Sabaton gezeigt hatten, erhielten nun eine brandneue Kopie der kompletten CD und es wurden Verhandlungen mit internationalen Labels geführt, die aktuelle und auch die noch kommenden CDs zu veröffentlichen. Nach langen sechs Monaten waren nur noch zwei Labels im Rennen und schlussendlich schaffte es das schwedische Label Black Lodge mit einem einfachen und sehr ehrlichen Deal. Black Lodge startete sofort mit ihrer Arbeit und im März 2005 sah das erste Album von Sabaton das Tageslicht, Operation „Primo Victoria“ hatte begonnen. Als „Primo Victoria“ erschien, hatte es einen beträchtlichen Anteil am schwedischen Musikmarkt und landete auf dem ersten Platz der Hardrock Liste von Schwedens größter Mailorder Firma. Die Band war viel auf Tour und hatten ausverkaufte Konzerte in Deutschland und Schweden, auch beim Gates of Metal und Schweden Rock, von dem es eine DVD gibt. Die Rezensionen der CD zeigten, dass die Presse weltweit gemeinsam hinter der neuen schwedischen Sensation stand. Das Internet wurde zum nächsten Territorium erklärt und innerhalb Wochen brachte eine große Werbeaktion den gewünschten Erfolg. Auf einer der größten Download-Adressen war Sabaton auf dem ersten Platz in 2005 und ist nun auf dem dritten Platz der am häufigsten heruntergeladenen schwedischen Bands aller Zeiten, aller Musikstile! Im Januar 2006 verbrachte die Band wiederum Zeit in den Abyss Studios um eine neue Enzyklopädie des Krieges, der Nachfolger des erfolgreichen Vorläufers. Dieses Meisterstück, mit neun Musikstücken, komplettiert die Ära, die ein Jahr früher mit „Primo Victoria“ gestartet hatte. Man gab dieser CD den Namen „Attero Dominatus“. Ohne auch nur einen Tag der Erholung packten die Jungs von Sabaton ihre Sachen und gingen mit Edguy und Dragonforce auf eine ausverkaufte, sieben Wochen lange Europatour, die sie in zehn verschiedene Länder und vor tausende von Metalfans brachte. Im Sommer 2006 war es soweit und „Attero Dominatus“ wurde veröffentlicht, begleitet mit Sabatons erster Headliner Tour durch Europa! Discography
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