St. Pölten, Hauptstadt von Niederösterreich, ist sowohl die Heimat der Metalband EPSILON, als auch ihre Bühne, die mit einer Szene voller wilder Metalheads ausgestattet ist. Hier konnte sich die Band seit ihrer Gründung 2003 weiterentwickeln und selbst finden.
Ursprünglich war die Band bekannt für ihren kompromisslosen Thrash Metal mit HipHop-Vocals, den man auf ihrer ersten EP “Simple Life” von 2006 zu hören und spüren bekommt. Ein Wechsel im Line-up führte zu Neuerungen im musikalischen Konzept und somit landeten EPSILON im „Fucking Thrash’n’Death Metal“.
In den nachfolgenden zwei Jahren schuf sich die Band durch Auftritte an den unterschiedlichsten Orten einen Namen in der Szene – gespielt wurde in kleinen Beisln (Kneipen), auf internationalen Metal Festivals, in Bordellen oder auch als Support für Grössen wie zB. OBITUARY, BENEDICTION, BIOHAZARD. Die Fans danken ihnen das auch und lieben EPSILON für ihre „we take no slaves – schutt und asche“ Mentalität.
Nach konstanter, energiegeladener Live-Präsenz führte es die fünf Pussys 2008 für die EP „From This Pain“ zurück ins Studio, auf der man einen differenzierteren und durchdachten Ansatz im Songwriting aufs Band jagte. Die Reaktionen der Presse auf das neue Material waren sehr unterschiedlich, von „love it, it’s a fist in your face!“ bis hin zu „marginal shit, push it into your asses, there it fits best“ -FAZIT: love it or hate it.
Durch die positive Resonanz bei ihren Live Shows wurde die Band noch unabhängiger und selbstbewusster in ihrer Weiterentwicklung zu einer breitbasierten Metal-Band mit einer umfassenden Auswahl an musikalischen Einflüssen und eigensinnigem Charakter.
Stilistisch kombiniert man die Band am besten mit Bands wie ILLDISPOSED, SIX FEET UNDER, HYPOCRISY, (old) DARK TRANQUILLITY und ähnlichem. Aufgrund ihrer musikalischen Aufgeschlossenheit und Offenheit sowie auch ihrer Unkompliziertheit im Backstage, passt die Band aber auch zu Bands mit anderem musikalischen Hintergrund – von diversen Rock- und Metalstilen bis hin zu straight-edged Hardcore-Acts. Wie auch immer, ob auf Tour oder auf Festivals wie dem Metalcamp, Kaltenbach oder STP Metal Weekend – EPSILON sind mit vollem Einsatz dabei.
In den letzten Jahren hat sich die Band eine beachtliche Fanbasis geschaffen. Die loyalen Fans lieben EPSILON für ihre ironische „gay music for gay people, but with the bollocks of elephants”. Hellyeah! So lange diese Fans weiterhin zu den Shows kommen, die Reihen rocken, ausflippen und Abgedrehtes machen, so lange wird auch die EPSILON-Polonaise weiterspielen.
Mit ihrem neuen Album „Truly Yours And In Love“ welches im Mai 2011 über REFUSED RECORDS erscheint, zelebrieren EPSILON „straight in your face Death Metal“ der ordentlich Arsch tritt.