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Wacken bei Nacht (Montag - 30.07.2012)


Moin, liebe Bullheads, Headbanger, Metal-Maniacs und Wackinger!

Wacken in der Nacht
Nightcrawler... Wir sind unterwegs auf dem Wacken-Gelände. Noch fast menschenleer bis auf die weiter aktive Crew. Doch die Holy Wacken Grounds sind fast fertig. Lichter, Lärm und Baustelle. Die schweren Maschinen schlafen am Straßenrand. Aber auf den Hauptbühnen wird im 24-Stundentakt gearbeitet. Passend zur Dunkelheit sind hier derzeit die Lichttechniker am Werk. Scheinwerfer werden an Traversen montiert und Kabel verlegt. Morgen früh inspizieren wir deren Werk.

Auch im Bayrischen Biergarten erstrahlen mittlerweile unzählige Lampen. Gemütlich hier. Die Zapfanlage ist montiert. Fehlt nur noch das Bier. Vielleicht klappt es ja bei der morgigen Patrouille. Wir haben Durst, Freunde ...
In der Dunkelheit pirschen wir uns in die massivste Neuerung des Festivals seit Jahren: der neue Bullhead City Circus! Angekündigt als das größte Zelt der Welt, umspannt die Kuppel auf 110 m Länge und 60 m Breite ganze 6350 m2 Fläche. Im Inneren zu stehen ist wirklich schwer beeindruckend. Vermisst wer das Bierzelt der alten W.E.T. Stage? Wir nicht. Großraum Luxus statt Dixie-Feeling. So muss das sein.

Als Echo auf die Hauptbühnen stehen W.E.T. Stage und Headbangers Stage bereits in schöner Eintracht nebeneinander und erlauben es, die Bands im Wechsel auf die Bretter zu schicken. Dort werden sich auch harte Männerleiber mit lauten Knall wiederfinden, denn direkt davor wird gerade die Wrestling Stage aufgebaut. Ohne das Dröhnen der Baumaschinen bauen Tontechniker hier in Ruhe ihre Anlagen ein.

Über dem Gelände liegt eine erwartungsvolle Stille. Noch. Auf dem Dach das Poker Saloons werfen wir einen Blick über das von Flutlichtern erhellte Gelände als sich aus dem Dunkel hinter uns eine massige Gestalt schält. Der Sicherheitsdienst ist auch unterwegs und kontrolliert freundlich unsere Bände. Alles in Ordnung, wir dürfen weiter machen.

Das Festival-Gelände in der Nacht hat seine eigenen Reize. Eine von Bäumen umstellte Hohlgasse verwandelt sich in einen leuchtend grünen Tunnel. Doch der Zauber verfliegt und wir suchen Deckung. Der Himmel öffnet ungnädig seine Schleusen. Starker Regen übernimmt in dieser Nacht das Kommando. Wir hatten ja ausdrücklich aufgrund der Wettersituation vor einer verfrühten Anreise gewarnt. Wer sich dran gehalten hat, darf sich trocken zu dieser klugen Entscheidung beglückwünschen. Das Bett ruft. Morgen wartet schließlich der nächste Tag ...

RAIN OR MOONSHINE!

WOA Online Force
Mehr Bilder, Live-Eindrücke und gesammelten Wacken-Wahnsinn gibt es in unserem Twitter-Kanal „WOA_Backstage“ hier twitter.com/WOA_Backstage.
Alternativ zu sehen auf Facebook oder auf der Wacken-Startseite ganz unten. Auch ohne eigenes Twitter-Konto könnt ihr mitlesen!




Production never sleeps


Friggin in the riggin: Aufbau der Lichtanlage


Alone in the dark: FOH-Turm in der Nacht


Have a drink on me


Enter Sandman: Wacken schläft


There is no place like home


Inside the Electric Circus: Bullhead City


A new tent in town: Im Bullhead City Circus


Slippery when W.E.T. Stage


Green Hell/Last Caress


Pursuit of Wackings


Night Flight over Wacken


Before the Rain

Montag 30.07.2012 (Wacken bei Tag)


Moin, liebe Bullheads, Headbanger, Metal-Maniacs und Wackinger!

Willkommen zum täglichen Live-Blog vom Festival. Hier werden wir so oft es geht zusammenfassen, was und wer beim Wacken 2012 abgeht.
Es tropft vom grauem Schädel des Urriesen Ymir, der sich nach den Vorstellungen der Wikinger über Wacken und die Welt wölbt. Die Wetterfrösche quaken, dass es den ganzen Tag so weiter gehen soll. Das ist nicht gut. Mit dröhnenden Motoren fräsen sich die schweren Baumaschinen tief in den weichen Boden. Auf dem zarten Grün der Innenfläche herrscht deshalb ein Befahrverbot. Die Aufbauarbeiten verzögern sich.

Aber stoppen lässt sich das gut geölte Werk des Wacken Open Air nicht. Die Produktion nutzt ihre jahrelange Erfahrung mit den Klimatücken des Nordens. Wege werden zusätzlich befestigt, Pumpen angeworfen und alles Mögliche unternommen, um Anreise und Verlauf des Festivals zu sichern. Zum Glück sieht die Vorhersage für die nächsten Tage schon besser aus.

An dieser Stelle noch einmal der dringende Hinweis, dass die offiziell Anreise wie allseits bekannt am Mittwoch beginnt. Aufgrund der Wetterlage ist eine frühere Öffnung der Campingflächen an diesem Montag leider nicht möglich. Spart euch die Warterei im Regen, und bleibt zuhause. Einen besseren Stellplatz bekommt ihr durch frühes Erscheinen definitiv nicht. Wer nicht hören will, muss später laufen ... Denn wenn die Flächen nicht befahrbar sind, müssten im schlimmsten Fall Parken und Campen getrennt werden. Siehe dazu auch unsere Meldung von Samstag zur Erklärung.

Doch alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Bühnen stehen und sind bereit für die Aufnahme von Licht- und Tontechnik, die ab heute angeliefert wird. Der Sicherheitsdienst hat ebenfalls seine Kontrollposten bezogen. Über das Feld summt das tiefe brummen der Kühlwagen, damit das Bier schön frisch bleibt. Auch die Fressbuden warten noch auf Küchen und Tresen. Das Motto scheint auf „die Welt mampft“ zu lauten: Asiatische Nudeln, dänische Hotdogs, französische Crêpes, italienische Pizza, türkische Döner und viele andere Spezialitäten werden die Heißhunger der Besucher stillen. Apropos Ausland: der bayrische Biergarten ist auch schon halb fertig und auch in diesem Jahr mit einer eigenen Bühne versehen. Jodelfreunde an die Front! Wacken 2012: RAIN OR SHINE!

WOA Online Force




Bühnenaufbau auf schwerem Boden


Der Checker: Endstilles Cruor am Checkpoint


Bier her, Bier her – dem bayrischen Biergarten fehlt noch Gerstensaft


Holloröhdudödeldu: hier darf gejodelt werden – solange es Metal ist


In Wacken ist buchstäblich alles Metal: Willkommen!

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