Moin, liebe Bullheads, Headbanger, Metal-Maniacs und Wackinger!
Wacken in der Nacht
Nightcrawler... Wir sind unterwegs auf dem Wacken-Gelände. Noch fast menschenleer bis auf die weiter aktive Crew. Doch die Holy Wacken Grounds sind fast fertig. Lichter, Lärm und Baustelle. Die schweren Maschinen schlafen am Straßenrand. Aber auf den Hauptbühnen wird im 24-Stundentakt gearbeitet. Passend zur Dunkelheit sind hier derzeit die Lichttechniker am Werk. Scheinwerfer werden an Traversen montiert und Kabel verlegt. Morgen früh inspizieren wir deren Werk.
Auch im Bayrischen Biergarten erstrahlen mittlerweile unzählige Lampen. Gemütlich hier. Die Zapfanlage ist montiert. Fehlt nur noch das Bier. Vielleicht klappt es ja bei der morgigen Patrouille. Wir haben Durst, Freunde ...
In der Dunkelheit pirschen wir uns in die massivste Neuerung des Festivals seit Jahren: der neue Bullhead City Circus! Angekündigt als das größte Zelt der Welt, umspannt die Kuppel auf 110 m Länge und 60 m Breite ganze 6350 m2 Fläche. Im Inneren zu stehen ist wirklich schwer beeindruckend. Vermisst wer das Bierzelt der alten W.E.T. Stage? Wir nicht. Großraum Luxus statt Dixie-Feeling. So muss das sein.
Als Echo auf die Hauptbühnen stehen W.E.T. Stage und Headbangers Stage bereits in schöner Eintracht nebeneinander und erlauben es, die Bands im Wechsel auf die Bretter zu schicken. Dort werden sich auch harte Männerleiber mit lauten Knall wiederfinden, denn direkt davor wird gerade die Wrestling Stage aufgebaut. Ohne das Dröhnen der Baumaschinen bauen Tontechniker hier in Ruhe ihre Anlagen ein.
Über dem Gelände liegt eine erwartungsvolle Stille. Noch. Auf dem Dach das Poker Saloons werfen wir einen Blick über das von Flutlichtern erhellte Gelände als sich aus dem Dunkel hinter uns eine massige Gestalt schält. Der Sicherheitsdienst ist auch unterwegs und kontrolliert freundlich unsere Bände. Alles in Ordnung, wir dürfen weiter machen.
Das Festival-Gelände in der Nacht hat seine eigenen Reize. Eine von Bäumen umstellte Hohlgasse verwandelt sich in einen leuchtend grünen Tunnel. Doch der Zauber verfliegt und wir suchen Deckung. Der Himmel öffnet ungnädig seine Schleusen. Starker Regen übernimmt in dieser Nacht das Kommando. Wir hatten ja ausdrücklich aufgrund der Wettersituation vor einer verfrühten Anreise gewarnt. Wer sich dran gehalten hat, darf sich trocken zu dieser klugen Entscheidung beglückwünschen. Das Bett ruft. Morgen wartet schließlich der nächste Tag ...
RAIN OR MOONSHINE!
WOA Online Force
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