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DIE W:O:A HISTORY - DAS BUCH ÜBER 15 JAHRE WACKEN-OPEN-AIR





Das aufwendig gestaltete, großformatige Buch mit dem Titel “Wacken Open Air History” erscheint im edlen Festeinband und feiert sein Release auf dem diesjährigen Wacken Open Air. Über 120 Seiten, reich bebildert, mit Erlebnissen aus 15 Jahren W:O:A, von Veranstaltern, Bands und Fans.

Ab sofort für 19.99 EUR über www.metaltix.com (Tel.: 04627 - 18 38 38) und jede Buchhandlung zu beziehen. ISBN: 3-9809697-0-3


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Headbanger's Küche


Tja... was machen die harten Rocker, wenn sie nicht gerade mit dem Dezibel-Hammer der Destruction die Wohnung zum Einstürzen bringen?

Kochen! :)

Unsere Veranstalterin, Sheree Hesse, hat ein interessantes Kochbuch rausgebracht, damit die Jungs und Mädels endlich für sie das passende Essen zu sich nehmen.

Das Buch kann man sich hier ergattern:

www.metaltix.com
www.oidium-comics.de

Viel Spaß beim Nachkochen!


Die Wahrheit über Wacken





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Die Wahrheit über Wacken!

Es ist an der Zeit, ein Festival zu feiern, wie es so gebaut in Deutschland nirgendwo ein zweites gibt. Hier ist es zu Haus. Aus dem norddeutschen Dorf, das als erstes nur nach dem Reinheitsgebot des Heavy Metal lärmte und noch bis heute lärmt. Wacken. Für Jan Oidium und Till Burgwächter Grund genug, dem Heavy Metal-Disneyland ein ganzes Buch zu widmen.

Hier präsentieren wir Euch nun jeden Monat eine neue Glosse aus dem Buch, welches im Oidium Verlag erschienen ist.

Das ca. 130 Seiten starke Buch könnt ihr bei uns, beim Oidium Verlag und in jeder Buchhandlung zum Preis von 9,90 EUR bestellen.

Viel Spaß wünschen,
das Wacken Team & Jan Oidium




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Kanonenfutter, das

Interne Bezeichnung fuer Bands, die zwischen 10 und 13 Uhr auf die vom Fruehnebel umhuellte Buehne muessen. Meist reist diese Semi-Prominenz im geliehenen Kleinlaster (VW) an und erfaehrt schon am Eingangstor, welchen Status sie hier vor Ort geniessen. Ihr seid Angel Dust? Kenn ich nicht!, bescheidet der Torwaechter, um die verdutzten Kuenstler an die Tageskasse zu schicken. Da koennte schliesslich jeder kommen, und irgendwie sehen diese Langhaarigen ja auch alle gleich aus. Faehige Bands gelangen irgendwie fuer lau aufs Gelaende, waehrend Frischlinge hier das erste Mal Lehrgeld zahlen.

Ist man dann endlich Backstage, gilt es, den zustaendigen Stage-Manager zu finden. Der hat in der Regel total viel Lust, sich mit Lokalgroessen der Marke Angel Dust, Dark Age, Paragon oder wie sie auch immer heissen herumzuschlagen und versteckt sich deshalb gerne im Gebuesch.

Dreissig Sekunden vor dem Auftritt huepft er hervor, schreit die verdutzte Band an, dass es jetzt losgeht und jedwede Verzoegerung von der Spielzeit abgezogen wird. Anders ist so ein Mammutfestival nicht zu bewaeltigen. Von den 40.000 Fans da draussen warten maximal sieben ausgerechnet auf euch. Wenn ueberhaupt. Durch so eine Truemmerkapelle wie ihr es seid, verkaufen wir nicht eine Karte mehr. Merkt euch das. Sagt der Stage-Manager, der es wissen muss und durch seinen kleinen Vortrag so nebenbei auch noch die letzten 30 Sekunden fuer den Soundcheck verplempert hat.

Da ja allgemein bekannt sein duerfte, dass auch die hinterletzte Kellercombo fuer die Dauer eines Soundchecks zu Dream Theater mutiert und auch die duenne Seite des Basses zehn Minuten lang justiert haben moechte, gibt es, milde ausgedrueckt, ein wenig Missstimmung. Diese entlaedt sich in einem ueberragenden (Meinung der Band), grottenschlechten (Meinung des Stage-Managers), netten, aber unspektakulaeren (Meinung der 350 anwesenden Fans) Gig.

Lohnt sich dafuer der Aufwand? Fuer die Band mit Sicherheit, denn erstens belegen sie mit ihrem Schriftzug einen halben Quadratzentimeter auf dem offiziellen Festival-Shirt und zweitens koennen sie vor der Freundin damit prahlen, vor 80.000 Menschen gespielt zu haben.

Moment, wieso 80.000? Nun, 350 Leute standen vor der Buehne. 39.650 lagen in ihren Zelten/im Koma, watschelten durch den Ort oder ueber das Gelaende, tranken Backstage eine Limonade, versorgten Verletzte, gingen Streife oder fuhren zufaellig am aeussersten Rand der Umzaeunung mit dem Auto vorbei. Die zaehlen natuerlich alle mit, so dass als Zwischensumme 40.000 Fans festzuhalten sind. Da Musiker ihre wahren Zuschauerzahlen grundsaetzlich verdoppeln, ohne es zu merken, geht die Rechnung am Ende wieder auf. Dieser Verdoppelungsfehler ist genetisch bedingt und tritt im Uebrigen auch bei Autoren auf, die von ihrer letzten Lesung berichten. Das aber nur nebenbei.


to be continued....


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