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Skull  W:O:A Roadshow 2003   Skull

[Translate to polnisch:] "Wacken comes to your town !"


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Hier erhaltet Ihr Infos, Berichte und Bilder von der W:O:A Roadshow!

Featuring:
ONKEL TOM ANGELRIPPER (member of Sodom) / Germany
AMON AMARTH / Sweden
MOB RULES / Germany
+ special guest: LORDI

W:O:A Roadshow Bericht vom Hammer Magazin:

Die allererste Wacken Road Show bietet mit den vier Bands MOB RULES, AMON AMARTH, ONKEL TOM und LORDI plus allabendlichen 100 Litern Freibier für die Fans ein Package, das für jeden Metal-Fan etwas Passendes dabei hat. HAMMER-Autor und Mob-Rules-Gitarrist Matthias Mineur berichtet hautnah von seinen Tour-Erlebnissen.


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14. April - Hamburg, Markthalle (Tour-Start)
Um 16:00 Uhr ist allgemeines Treffen vor der Markthalle mit dem üblichen Gerangel um die besten Schlafplätze im Nightliner. Wir teilen uns freiwillig einen Bus mit Onkel Tom und erklären damit non-verbal unser Einverständnis in eine 14-tägige Dauersause. Denn dass Angelripper sein Bett nur im Krankheitsfall belegen wird, gibt er unmissverständlich zu Protokoll: "Schlafen kann ich auch zu Hause." Amon Amarth beziehen gemeinsam mit der Crew den zweiten Bus und versorgen die kleine Bordküche schon mal prophylaktisch mit drei Paletten Bier. Lordi sind mit eigenem Bus angereist und schleppen massenhaft Kostüme und Monster-Accessoires in die Halle - eine Muppet Monster Show auf Reisen. Klar wird schon am ersten Abend: Diese Reise ist nichts für Hygiene-Fetischisten. Nur eine Dusche und zwei Klos für etwa 40 Reisende: Ohne Badelatschen besteht kaum eine Chance, ohne Fußpilz nach Hause zurückzukehren. Um 19:00 Uhr heißt es schließlich: Showtime. Meine Mob Rules bekommen viel Applaus, Amon Amarth zeigen, dass sie die Großmeister des Viking Metal sind, und Onkel Tom holt sich zur Unterstützung massenweise Fans auf die Bühne. Die Markthalle pogt, so dass die noch unerfahrenen Lordi anschließend einen schweren Stand haben. Anschließend versucht im Backstage-Bereich der redselige Monitor-Mischer, seine mindestens 40-jährige Berufserfahrung explizit darzulegen. Der Mann ist etwa 22, stark alkoholisiert und plappert wie ein Wasserfall. Kommentar eines Genervten: "Gib ihm doch mal jemand 50 Cent, dann kann er 'ne Parkuhr vollquatschen."

15. April - Kassel, Musiktheater
Tonmeister Uli Thiesen begeistert gleich morgens mit einem Spitzenwitz: "Sach mal 'nen Satz mit Sonne und Scheiße. Sonne scheiß." Knapp eine Stunde später versucht Mob Rules-Sänger Klaus, diesen Riesen-Gag brühwarm weiter zu kolportieren: "He Tonschulz, kennst du 'nen Satz mit Sonne und Scheiße? Ganz einfach: So'n scheiß." Jau. Auf der anschließenden Suche nach Badelatschen fallen wir bei Lidl ein, finden aber nur Damenpumps in Schuhgröße 38. Abends liefern alle Beteiligten eine gute Show, vor allem Amon Amarth erwischen einen blitzsauberen Sound, und bei Onkel Tom gibt es erneut laute Zugabe-Forderungen.

16. April - Ludwigsburg, Rockfabrik
Die Rockfabrik entpuppt sich als dreckig und abgewrackt: Klotüren gibt es nur in Ausnahmefällen, das Ambiente gleicht einer Baustelle, bei der das Geld ausgegangen ist. Dementsprechend auch die kulinarische Verpflegung: fettiges Fast Food ohne Nährwert, dargereicht von unfreundlichen Schmierköchen. Dafür ist ein Kaufland-Supermarkt mit riesiger Badelatschen-Abteilung in unmittelbarer Nähe. Wir erwerben blaue Modelle zu je fünf Euro. Mob Rules-Schlagzeuger Arved, aufgrund von Medikamenteneinnahme zum absoluten Alkoholverzicht gezwungen, schlickert eine Praline der Sorte "Gute Geister" und kichert danach leicht angesäuselt: "Ich glaub', ich kann nichts mehr vertragen." Ungastlich wie der gesamte Club ist auch die Einstellung des Lichtmischers, der Mob Rules und Amon Amarth offenbar als Amateur-Bands einstuft und sich nur dazu aufraffen kann, vier kleine Scheinwerfer anzuschalten. Bei Onkel Tom, die eine fabelhafte Show spielen, wacht der Mann auf. Lordi setzen wohlweislich ihren eigenen Lichtmischer ein.

17. April - Pratteln, Z7
Aufgrund der sanitären Unterversorgung in den Clubs hält der Nightliner frühmorgens zum Duschen an einer Autobahnraststätte. Für schlappe 3,80 Euro finden wir ein Mini-Bad, in dem das Wasser nicht abläuft. Gitarrentechniker Andreas ('Ton'-)Schulz beschwert sich beim Raststätten-Manager und bekommt sein Geld zurück plus einen Gratiskaffee. Dafür bezahlt er für zwei Brötchen mit Butter verdächtigerweise 3,70 Euro. In Pratteln erwarten uns der bisher sauberste Club, eine grandiose Bühne und ein Catering für Gourmets. Auch das Schweizer Publikum beweist allen Bands ihre freundliche Anteilnahme. Mob Rules kommen gut an, Amon Amarth sorgen für Begeisterungsstürme und Onkel Tom huldigt den frühen AC/DC ("Bon Scott hab' ich noch live gesehen!").

18. April - A-Innsbruck, Hafen
Es geht doch nichts über profunde Geografie-Kenntnisse. "Ist das hier die Eiger Nordwand?", lautet die noch harmloseste Frage, als wir morgens gen Innsbruck unterwegs sind. Andere Strategen ordnen die Schnee bedeckten Gebirgszüge links und rechts der Autobahn gar in asiatische Breitengrade ein. Zum Glück finden aber alle rechtzeitig den Pfad auf die Bühne.


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19. April - A-Wien, Planet Music
Vorsicht, die Duschräuber-Bande ist unterwegs! Wir versuchen, durch einmalige Zahlung die Dusche einer österreichischen Raststätte mit gleich drei Leuten zu nutzen. Zwei können unerkannt entkommen, ich werde prompt erwischt (obwohl ich als Einziger bezahlt habe!) und mit der Aussicht konfrontiert, der Gendarmerie übergeben zu werden. Aktenzeichen XY - Peter Nidetzki, ermitteln Sie! Nachmittags kommt die Gewinnerin der HAMMER-Verlosung an, die für drei Tage mit der W:O:A-Roadshow unterwegs sein wird. Sie entpuppt sich als süße Französin namens Sophie. Alle sind entzückt, vor allem Mob Rules-Drummer Arved, der postwendend den Soundcheck verpasst und durch Drum-Techniker Atze Schelling ersetzt werden muss. Abends geben alle Bands ihr Bestes, Lordi haben sich mittlerweile eingespielt und werden ihrer Rolle als Special Guest zunehmend gerecht. Insbesondere 'Would You Love A Monsterman?' wird frenetisch gefeiert.

20. April - A-Salzburg, Rockhouse
Toller Club, tolles Wetter, tolle Stadt mit sagenhaftem Schwimmbad inklusive Sauna. Wir entschließen uns zum kollektiven Wellness-Tag, sogar die beiden Onkel Tom-Saschas (Schlagzeug und Bass) können schwimmen, sehen in Badehose allerdings ziemlich scheiße aus. Rock'n'Roll endet halt oftmals bei der Unterwäsche. Mob Rules-Sänger Klaus kuriert seinen chronisch verspannten Rücken aus, reibt sich unvorsichtigerweise aber die ABC-Salbe auch noch in die Augen und muss sich anschließend ungefähr 28 Mal die Frage beantworten: "Sach ma, hast du geheult?" Die Show selbst ist eher schwach besucht, zudem nervt ein vor dem Club recherchierender Praktikant von 'MTV Junior' mit dösigen Fragen und seinem Bekenntnis zu 4Lyn.

21. April - München, Metropolis
Wir legen einen ungeplanten Day Off ein, da der Veranstalterin 15 Minuten vor Einlass auffällt, dass sie keine Konzession für den Club hat. Lange Gesichter und als Entschädigung einen Essensgutschein für eine Portion Spaghetti Bolognese. Mahlzeit. Dafür kostet der Jägermeister (0,2 cl) in der Kantine stramme 3,50 Euro. Die Münchner mögen uns nicht. Dafür aber HAMMER-Chef Zacke und Petra, die extra für ein Foto mit Gewinnerin Sophie ihren Terminplan geändert haben.

22. April - Nürnberg, Hirsch
Ankunft gegen Mittag. Im Hirsch herrscht bereits nachmittags eine angespannte Atmosphäre zwischen Crew und Stagehands, die sich nicht über Kompetenzen einigen können. Außerdem muss Tom Angelripper eine Erklärung unterschreiben, dass er für die Fans auf der Bühne die Verantwortung übernimmt (siehe Foto). Bürokratie macht halt auch vor Sauf-Punk nicht Halt.

23. April - Bochum, Zeche
Heimspiel für Onkel Tom. Der Fanclub reist komplett an und sorgt schon im Backstage-Bereich für gute Stimmung. Auch die Show des Sodom-Frontmannes steht unter dem Banner: Party All Over. Anschließend sieht man Angelripper und Mob Rules-Sänger Klaus, der heute Geburtstag hat, Arm in Arm Jägermeister aus der Flasche trinken. Männerfreundschaften.

24. April - Hannover, Faust
Stress mit der Technik. Die PA ist zu klein, das Mischpult vollkommen unterdimensioniert. Mischer Uli Thiesen schlägt Alarm und sorgt dafür, dass zwei Stunden später entsprechendes Equipment angeliefert wird. Den ganzen Tag über ist er gereizt, schnauzt und motzt und fährt dennoch abends einen brillanten Sound. Profi halt.

25. April - Osnabrück, Works
Der letzte Tag wird noch einmal zur großen Sause. Die Onkel Tom-Mannschaft beschwatzen Tour-Leiter Schroerg, mit ihnen Motörheads 'Ace Of Spades' zu spielen. Tom hängt sich den Bass um und sieht aus wie der deutsche Lemmy. Kult! Das Works ist prall gefüllt, die Stimmung von Beginn an auf dem Siedepunkt. Bei Amon Amarth tanzen die Zuschauer dermaßen wild, dass man um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten muss. Lordi haben sich nach 14 Tagen bestens aufeinander eingespielt und sind jetzt fit für größere Aufgaben. Allerdings muss Keyboarderin Erna schon einen Tag nach Rückkehr in ihre finnische Heimat eine Abschlussprüfung als Dirigentin (!) ablegen und ist schon heute sichtlich nervös. Nachts dann große Abschiedsszenen mit Tränen, Adressentausch und der festen Absicht, in Kontakt zu bleiben. Fazit: Amon Amarth rocken, Onkel Tom kennt die besten Anekdoten, Lordi rüsten sich für große Taten und Mob Rules berauschen sich mit Pralinen. Alles Helden!

(Quelle: Wir danken Matthias Mineur vom HAMMER Magazin für die Zurverfügungstellung des Berichtes und der Fotos!)
www.hammer-mag.de


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[Translate to polnisch:] W:O:A Roadshow Gallery



















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[Translate to polnisch:] ...mehr Bilder von der W:O:A Roadshow 2003



















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[Translate to polnisch:] Ihr habt noch nicht genug? Hier noch mehr Pics von der W:O:A Roadshow



















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[Translate to polnisch:] W:O:A 2003 DVD


[Translate to polnisch:] Der Metal Hammer schreibt über die Roadshow DVD 2003:
"Ich bin ein Flugzeug! Ich fliege hoch, ich fliege weit! An dieser Stelle ist keineswegs der Rezensent endgültig durchgeknallt, sondern jene weisen Worte werden sich jedem Betrachter der W:O:A Roadshow 2003 auf ewig ins Hirn brennen. Warum? Weil die Musik von Mob Rules, Amon Amarth, Lordi und Onkel Tom diese kryptische Melodie auf, neben und hinter der Bühne immer wieder singen. Alle Beteiligten der Aufwärm-Shows für das letztjährige Wacken-Festival hatten offenbar eine Menge Spaß, und diese Feierlaune überträgt sich unmittelbar auf den Bildschirm. Hier lassen sich authentische Eindrücke über die guten Seiten des Tourlebens gewinnen. Selten war eine Kamera derart intim dabei und wirkt dennoch nie aufdringlich. Mit einfachen Mitteln gefilmt, kommt so mehr als ein bloßer Konzertmitschnitt heraus.

Doch natürlich darf die Musik nicht fehlen. Mob Rules rocken, Amon Amarth malmen als heimlicher Headliner alles in Grund und Boden, Lordi landen wieder beim guten alten Rock und bieten einen monstösen Anblick, aber zu guter Letzt räumt dann Onkel Tom alles ab. Dieser Mann ist nicht zu stoppen. Die Fans auf der Bühne, Tom unten an der Theke - ein echter Alptraum für den Sicherheitsdienst. Im Ergebnis liegen mit der W:O:A Roadshow DVD zehn tolle Song-Clips und vor allem einmalige Bilder hinter den Kulissen vor, die man sich gerne öfter ansieht.

Ach ja: Für das mysteriöse Flugzeug-Lied zeichnen sich Amon Amarth verantwortlich, aber seht es Euch selbst an..."
Quelle: Gunnar Sauermann - www.hammer-mag.de




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