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Sonntag 31.07.2011


Der erste Rundgang über das Gelände macht deutlich, wie beeindruckend die Aufbaumannschaft ihre Arbeit bewältigt. Die Hauptbühnen dominieren komplett aufgebaut das Feld. Doch was ist das? Die Bühnen wirken an den Seiten schlanker. "Der Eindruck täuscht, hat er aber seinen Grund", lässt Thomas Jensen wissen. Der Mitbegründer des Festivals erklärt gerade einem Kamerateam die Situation auf dem Feld. "Die Bühnen sind in diesem Jahr um zwei Meter nach Oben gewachsen. Dadurch wirken sie weniger breit. Mit der zusätzlichen Höhe gewinnen wir Raum für noch mehr Lichtanlagen. Das sollte sich optisch deutlich bemerkbar machen.

Eine weitere Neuerung auf dem Gelände ist eine zusätzliche Videowand, die direkt hinter dem FOH-Turm (Front of House – darin befinden sich die Mischpulte für Sound und Licht) installiert wurde. "Durch unsere spezielle Raumaufteilung mit nur einem Turm für beide Bühnen reduzieren wir die Sichtblockade auf das absolut nötige Minimum", erklärt Thomas. "Dennoch steht natürlich auch der eine Turm im Weg. Mit der Videowand bieten wir jetzt bei vollem Gelände für alle, die dahinter landen, zumindest einen digitalen Blick auf die Bühne."

An der Party Stage werden noch Planen aufgezogen, was am Abend abgeschlossen sein soll. Im Zelt der W.E.T.-Stage ist die Technik eingetrudelt. Lichttraversen und P.A.-Anlage (Lautsprecher für das Publikum) werden gerade eingebaut. Bühnenmanager und Drone-Frontmann Mutz grunzt zufrieden, hat aber gerade keine Zeit für eine seiner haarsträubenden Geschichten. Die kommen sicher noch.

Die bekannten grünen Bierbuden besetzen bereits ebenso fertig aufgebaut ihre Plätze wie die Fressstände. Das beliebte "Wikinger"-Metschiff ist ebenfalls schon vor Anker gegangen. Im Dorf der Wackinger wird dagegen noch Aufbauarbeit geleistet, während der gigantische Zirkuszeltachtmaster der Bullhead City bereits über dem Gelände thront. Die metallische Händlermeile wird derzeit errichtet. Daneben steht eine Neuerung: Pfähle ragen in die Luft, auf denen ein Dauersitzwettbewerb ausgetragen wird. Die vermutlich leicht verrückten Teilnehmer können immerhin einen schönen Ausblick auf die Bühnen genießen.

Soweit zu den nüchternen Fakten. Deutlich weniger nüchtern wanken bereits einiger der (zu) Frühankömmlinge über den Acker. Ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Wer nicht zu früh über die Stränge schlägt, hat später mehr vom Festival. Aber letztlich gilt wie im jedem Jahr: Passt aufeinander auf und habt viel Spaß beim Feiern.

Euer Wacken-Tagebuch-Team




Willkommen in Wacken: Auf dem Anfahrtsweg zum Gelände


Ein kurzer Blick auf den Pressecampingplatz ...


... zeigt noch totale Leere


Der neue Eingang zum Pressezelt


Großbudenaufbau im Innenbereich


Thomas Jensen beim Pressetermin


Optische Schlankheitskur: die Hauptbühnen sind 2 Meter höher


Die Delay-Türme werden aufgebaut


Hinter den FOH-Turm kommt eine neue Videowand


Fast fertig: Die Party Stage


W.E.T. Stage: Die Technik ist da


Pfahlsitzer brauchen Mut oder ...


Der neue Bullhead City Achtmaster


Mittelalter-Tee im Wackinger Dorf


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