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03 August 2011  3rd of August 2011
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Dienstag 03. August 2011


Jetzt geht's los: Der Anreiseverkehr rollt und die Ordner haben alle Hände voll zu tun, um für die gewohnt zügige Abfertigung zu sorgen. Ein Blick auf die Zufahrtsstraßen lässt feststellen: es läuft. Der Himmel zeigt sich in blau-weiß mit einem gelben Punkt, der ordentlich einheizt. Zelter werden zu Backöfen.

Erst einmal einen Tee, Kaffe, O-Saft, Wasser oder was auch immer. Alles, solange der dämliche Kater aus dem Kopf verschwindet. Über Nacht haben zwar nicht die Wichtel dafür aber die Aufbau-Mannschaften ganze Arbeit geleistet. Die Hauptbühnen bereits im Testbetrieb. Eine fette PA wird für frischen Wind um die Ohren sorgen und nach hinten gibt es Druck von den ebenfalls voll ausgestatteten Delay-Türmen.

Neben der Party Stage findet sich eine schöne Neuerung: Auch hier lässt sich das muntere Treiben auf der Bühne nun per Video-Wand verfolgen. Wieder wurde den zahlreich geäußerten Wünschen vieler Besucher entsprochen. Eure Kritik und Verbesserungsvorschläge kommen in Wacken an.

Hinter den Kulissen der W.E.T. Stage herrscht reger Betrieb. Ab 12:00 treten hier die internationalen Bewerber um den Sieg bei der Metal Battle auf. Es winkt ein Plattenvertrag und für euch biete sich die Chance, die Helden von Morgen anzufeuern und später euren Enkeln erzählen zu können: "Ich habe die Jungs schon bei ihrem ersten Auftritt in Wacken gesehen." Also auf ins Zelt!

Im Dorf der Wackinger legen Krieger mit Schwert und Helm los und liefern amüsante Erklärungen dazu ab. Wer Stahl auf Stahl klirren hören will, der ist hier richtig. Im Bullhead City Achtmaster ringt auch schon der Bär im Kampf oder macht sich das T-Shirt nass, aber das erst ab 17.30 Uhr. Gegenüber vom Zelt weckt eine Besucherschlange neugierig. Sie führt in den Wacken Outlet Shop, wo Larry kistenweise günstige Restposten von vergangenen Festivals und Touren an den glücklichen Mann oder die Frau bringt. Petri Heil beim Wühlen!

Auf dem Feld werden noch die Zapfhähne geputzt. Hinter den Kulissen trudelt die Presse ein. Zelte sprießen wie Pilze aus dem Boden. Wir gratulieren dabei besonders dem Metal Hammer Bus, der traditionell die Zufahrtswege mit interessanten Manövern blockiert, aber es dieses Mal schon in zehn Minuten auf den richtigen Platz schafft. Die Kollegen werden euch ebenfalls mit Blogs direkt vom Festival bestens unterhalten.

Und nun erst einmal ein Antrittsbesuch im bayrischen Biergarten, um die diesjährige Qualität des Gerstensafts zu testen. Einer muss sich ja opfern ...

Euer Wacken-Tagebuch-Team




Die Heavy Metal Deko-Truppe rückt an


Der spektakuläre neue Backstage-Eingang


Licht und Ton kommt in die Hauptbühnen


Der linke-Delay-Turm erhält seine Nutzlast


Der FOH-Turm wartet noch auf sein Innenleben


Die Party Stage wird auch schon bestückt


Blick über den Innenraum


Ein Hörnchen Met bis keiner mehr steht


Die W.E.T. Stage ist fast fertig


Kurze Arbeitspause im Biergarten


Händlermeile im Aufbau


Nur für Schwindelfreie


Mutige Höhenarbeiter


Der Eingang steht - kommt aber noch keiner rein


Das große Met-Schiff ist trockengefallen


Immer einen Besuch wert: Die Wackinger Bühne


Ein "paar Leute“ hatten es wohl eilig


Übermorgen öffnen sich die Pforten zum Holy Wacken Land


Die Sonne sorgt für Staub


Die Party geht jetzt richtig los: Auf den Campingplätzen überbieten sich unsere Besucher mit je nach Perspektive kreativen oder verrückten Ideen nach dem Motto "Erlaubt ist, was Spaß macht". Dazwischen marschiert eine Band mit Pauken und Trompeten, die Metal-Hits zur Freude des Publikums auf ihre Weise neu interpretiert. Bier wird gegen die Besichtigung von Körperteilen getauscht und allerlei schräge Spielchen getrieben. Metaller wissen zu feiern.

Auf der W.E.T. Stage liefern sich die Teilnehmer der Metal Battle aus zahlreichen Ländern rund um den Globus heiße Schlachten. Schön, dass so viele Unterstützer den Weg in das Zelt finden. Der Nachwuchs hat eure Anfeuerung verdient. Um hier zu spielen, nehmen Bands aus El Salvador oder Island so einiges auf sich. Spaß haben aber alle, auch wenn es am Ende nur einen Sieger geben kann.

Bullhead City steht Kopf. Harte, halb nackte Männer wuchten sich mit Wonne auf den hölzernen Bühnenboden und verprügeln zwischendurch zur Freude der Zuschauer den Schiedsrichter. Die Jungs vom Wrestling sind wieder am Start und das Zelt ist schon am ersten Tag gut gefüllt. Unterdessen versuchen sich im Wackinger Dorf gerade Hobbyschotten an "Highland Games", während überall Gepanzerte umhermarschieren. Die Freude im Dorf ist groß.

Diese Band ist zu groß für ihre Bühne: Die Wacken Firefighters bringen den Biergarten zum überschwappen. Ihre Zuschauer stehen auf Tischen und Bänken und bilden einen dichten Ring rund um den Gartenzaun. Vor der Bühne herrscht ein Pressauftrieb wie bei der Bundespressekonferenz. Wenn die Damen und Herren bei diesem musikalischen Ausreißer schlecht gelaunt Metaller erwarten sollten, sind die hier falsch. So etwas nennt der Süden wohl "eine Mordsgaudi".

Die ganze Nacht über wird die Anreise weiter gehen. In der Nacht gilt natürlich ganz besonders, vorsichtig zu fahren und lieber eine Pause mehr, als eine zu wenig zu machen. Gute Fahrt!

Euer Wacken-Tagebuch-Team


















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